Die Porten der Unteren Strasse, ihr Ladungsrecht und der Strassenunterhalt
Rechtshistorische Betrachtungen zur Verkehrs- und Wirtschaftsgeschichte Graubündens
Riedi, Barbara

Print on Demand - Dieser Artikel wird für Sie gedruckt!

126,40 €

zzgl. MwSt. · Portofrei
ab 3
ab 10
126.4 €
126.4 €

Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Produkt. Leider können wir keine Bestellung durchführen ohne das Sie die Cookies akzeptieren. Bitte wählen Sie unten im Banner den entsprechenden Cookie aus. Ansonsten rufen Sie uns gerne an, wir nehmen Ihre Bestellung dann gerne telefonisch auf.

Produktbeschreibung

Die Geschichte der Bündner Säumergenossenschaften (Porten) wurde schon oft geschrieben. Die Aufhebung der Portenrechte wird meist mit sturem Festhalten der Porten an alten Privilegien ohne entsprechende Verpflichtungen umschrieben. In dieser Arbeit werden anhand zahlreicher lokaler Quellen (Porten-, Landschafts- und Dorfprotokolle) zwei Aspekte vertieft: das Ladungsrecht und die Strassenunterhaltungspflicht. Für das Ladungsrecht werden die zeitlich unterschiedlichen Definitionen und Deutungen aufgezeigt. Gerade im 19. Jahrhundert gingen die Säumer und Fuhrleute konstruktiv mit den Inhalten ihrer Rechte um. Dennoch blieb den Speditoren nach der Aufhebung der Portenrechte nichts anderes übrig, als die Arbeitsabläufe wie in früheren Jahren zu gestalten; aus dem Vorrecht wurde ein Vertrag. Im 19. Jahrhundert baute der Kanton eine Fahrstrasse mit "fremdem" Geld, war aber im Strassenunterhalt weiterhin auf die preiswerte und nach Bedarf verfügbare Arbeitskraft der Ansässigen (der Portengenossen) und die Materiallieferung vor Ort angewiesen. Die hierfür abgeschlossenen Verträge mit den Strassengemeinden blieben auch nach der Verlagerung des Transits auf die Schiene wirksam.
Aus dem Inhalt: Der Freistaat der Drei Bünde und Graubünden - Der Transit und die Geschichte der Porten - Entstehung des Ladungsrechts - Das Ladungsrecht bis zur Helvetik und im 19. Jahrhundert - Der Weg zur freien Konkurrenz - Vom Saumweg zur Strasse im 18. Jahrhundert - Bauprojekte des 19. Jahrhunderts - Die Finanzierung des Strassenbaus - Der übliche Strassenunterhalt - Der Strassenunterhalt im Winter - Die Strassengemeinden und die Verträge mit dem Kanton Graubünden - Die Alpenstrassen.
Dissertationsschrift
Die Autorin: Barbara Riedi, geboren 1964, studierte Rechtswissenschaft an der Universität Bern. Nach dem Lizenziat 1996 arbeitete sie als Assistentin am Rechtshistorischen Seminar der Universität Bern sowie als Redakteurin der Zeitschrift Verwaltungspraxis der Bundesbehörden in der Bundeskanzlei. Heute leitet sie den Rechtsdienst der Eidgenössischen Finanzkontrolle.

Über den Autor

Die Autorin: Barbara Riedi, geboren 1964, studierte Rechtswissenschaft an der Universität Bern. Nach dem Lizenziat 1996 arbeitete sie als Assistentin am Rechtshistorischen Seminar der Universität Bern sowie als Redakteurin der Zeitschrift Verwaltungspraxis der Bundesbehörden in der Bundeskanzlei. Heute leitet sie den Rechtsdienst der Eidgenössischen Finanzkontrolle.


Inhaltsverzeichnis



Aus dem Inhalt: Der Freistaat der Drei Bünde und Graubünden - Der Transit und die Geschichte der Porten - Entstehung des Ladungsrechts - Das Ladungsrecht bis zur Helvetik und im 19. Jahrhundert - Der Weg zur freien Konkurrenz - Vom Saumweg zur Strasse im 18. Jahrhundert - Bauprojekte des 19. Jahrhunderts - Die Finanzierung des Strassenbaus - Der übliche Strassenunterhalt - Der Strassenunterhalt im Winter - Die Strassengemeinden und die Verträge mit dem Kanton Graubünden - Die Alpenstrassen.


Klappentext

Die Geschichte der Bündner Säumergenossenschaften (Porten) wurde schon oft geschrieben. Die Aufhebung der Portenrechte wird meist mit sturem Festhalten der Porten an alten Privilegien ohne entsprechende Verpflichtungen umschrieben. In dieser Arbeit werden anhand zahlreicher lokaler Quellen (Porten-, Landschafts- und Dorfprotokolle) zwei Aspekte vertieft: das Ladungsrecht und die Strassenunterhaltungspflicht. Für das Ladungsrecht werden die zeitlich unterschiedlichen Definitionen und Deutungen aufgezeigt. Gerade im 19. Jahrhundert gingen die Säumer und Fuhrleute konstruktiv mit den Inhalten ihrer Rechte um. Dennoch blieb den Speditoren nach der Aufhebung der Portenrechte nichts anderes übrig, als die Arbeitsabläufe wie in früheren Jahren zu gestalten; aus dem Vorrecht wurde ein Vertrag. Im 19. Jahrhundert baute der Kanton eine Fahrstrasse mit «fremdem» Geld, war aber im Strassenunterhalt weiterhin auf die preiswerte und nach Bedarf verfügbare Arbeitskraft der Ansässigen (der Portengenossen) und die Materiallieferung vor Ort angewiesen. Die hierfür abgeschlossenen Verträge mit den Strassengemeinden blieben auch nach der Verlagerung des Transits auf die Schiene wirksam.


Exklusives Verkaufsrecht für: Gesamte Welt.